Dienstag, 23. November 2010
i lost myself
zu zweit ist alles einfacher, sagt man. zu zweit lebt man glücklicher, sagt man. der tot ist die erlösung, sagt man auch.
was ist dann der sinn der zweisamkeit? ist es ein ewig andauender mutter komplex? ist es die suche nach dem was wir "zuflucht" nennen? ist es die gewissheit, das du wenn du stirbst nicht sofort vergessen wirst?
lebst du zu zweit, lebst du nicht mehr für dich. lebst du zu zweit, legst du deine träume in fesseln. lebst du zu zweit, ist es nicht ich sondern wir. lebst du zu zweit, bist du auch shizophren.
trotz allem sucht und strebt man nach dieser zweisamkeit. wenn du angst hast, wünschst du dir eine person an deiner seite. bist du schwach, wünschst du dir eine person als stütze. bist du alleine, wünschst du dir eine begleitperson. bist du alleine, ist eine tolle aussage.
wann ist man denn alleine? wann ist es wirklich so das du alleine bist? ist es, wenn du im bett liegst, es kalt wird, und du nur durch den klang von musik ans leben erinnert wirst. ist es, wenn du nach ein paar zeiten der zweisamkeit auf einmal wieder alleine einschlafen sollst. gibt es ein alleine sein?

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